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fascismo in azione: aggiornamenti via Bacula

autore: 
comitato antirazzista

Lo sgombero dei rom che abitavano la baraccopoli sotto il Ponte Bacula (circa 250 persone), costituita in gran parte dai reduci dello sgombero in Bovisa dello scorso anno, non è stato altro che l'ennesimo scempio contro "i dannati della terra" di cui gli zingari sono i principali esponenti.
Lo sgombero era stato ampiamente preannunciato nei giorni scorsi e aveva trovato appoggio istituzionale a 360°.
Non solo nella logica palesemente forcaiola della Lega Nord (di cui va ricordato il tentativo di manifestazione di tre settimane impedita solo dalla mobilitazione di 200 antirazzisti), ma anche dal fronte sinistro-democratico che, in un volantino apparso in quartiere, denunciava la Lega Nordo per la sua operazione elettoralista e, allo stesso tempo, cercava di rassicurare i cittadini in merito all'accordo ormai raggiunto fra De Corato, Prefettura e Questura in merito allo sgombero della baraccopoli. Come dire: non c'è limite al peggio!
Con una simile premessa le operazioni di questa mattina soo apparse come una semplice esecuzione di una sentenza statale.
E così, dopo aver distrutto le baracche, impedito a chiunque di recuperare anche solo i propri vestiti, disperso la comunità in vari rivoli, militarizzato l'intera area per tutta la giornata, l'ultimo atto si è consumato alle 22 dopo che una ventina di famiglie, sfuggendo ad una vera e propria caccia all'uomo-donna-bambino, avevano trovagio un rifugio di fortuna occupando una palazzina fatiscente (a dir poco) in via Negrotto, sperando almeno di poter trascorrere la notte in un luogo riparato dall'acqua.
Con la vigliaccheria che contraddistingue i servitori del potere (benevolmente definiti "sbirri"), dopo che i loro stessi dirigenti avevano preso accordi coi rom per la notte nella prospettiva di trovare in fretta una soluzione alternativa (cosa peraltro condivisa da tutti, antirazzisti compresi, date le condizioni della palazzina) una decina di volanti hanno atteso che la decina di antirazzisti di cui sopra si allontanassero per procedere ad un ulteriore sgombero (con annessi pestaggi) riportando gil zingari sotto l'acqua, tuttora circondati dalla polizia, e avendo solo i propri corpi per proteggere i 15 bambini, di cui 3 con meno di un anno di vita.
Ogni ulteriore commento pare superfluo. Resta solo lo spazio per un appello a chi ritiene doveroso, oggi come ieri, rispondere colpo su colpo al vero fascismo, che non veste (solo) i panni dei forzanovisti, ma quelli ben più pericolosi della democrazia borghese: quello di trovare le idee, e soprattutto la forza, per dare una risposta all'altezza di ciò che accade sotto i nostri occhi.

Noi cercheremo di fare la nosta parte

31 marzo 2009, ore 23,30
Comitato Antirazzista milanese

[Fotos] Nazis marchan con cascos de policía en la manifestación del pasado sábado en Vallekas, Madrid.

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[Fotos] Nazis marchan con cascos de policía en la manifestación del pasado sábado en Vallekas, Madrid.

Cuando en las manifestacione se corea el grito "nazi de día, de noche policía", no suele imaginarse que la vinculación es así de desnuda, así de cruda, así de terrible.

Para ver las fotos:

http://madrid.indymedia.org/newswire/display/10670/index.php

Fascismo es terrorismo burgués.
Mira també:
http://www.lahaine.org/index.php?p=37022

http://madrid.indymedia.org/newswire/display/10670/index.php

Berlusconis neue Rechtspartei in Italien

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Ende März 2009 schlossen sich in Italien Silvio Berlusconis Partei Forza Italia (die zuletzt bereits als „Partei der Freiheit“ – PdL firmierte) und die vom ehemaligen Außenministers und heutigen Kammerpräsidenten Gianfranco Fini geführte Nachfolgeorganisation des neofaschistischen MSI, Alleanza Nazionale (AN), zur neuen Rechtspartei Popolo della Libertà (Volk der Freiheit – PdL) zusammen. Erklärtes Ziel der beiden größten Parteien der aktuellen rechten bis rechtsradikalen Regierungskoalition ist es, eine langfristig ähnlich dominante Partei zu bilden wie es die 1995 am Parteienschmiergeldskandal „Tangentopoli“ zerbrochene Democrazia Cristiana (DC) in der Nachkriegsperiode war.
Bei den letzten Parlamentswahlen im April 2008 hatten Forza Italia und Alleanza Nazionale bereits gemeinsam kandidiert und waren bei der Wahl der Abgeordnetenkammer mit 37,4% (272 Sitze) vor der mitte-linken Demokratischen Partei (PD) mit 33,2% (211 Sitze) stärkste Partei geworden. Bei der Wahl zum Senat fiel das Ergebnis noch deutlicher aus. Das Rechtsbündnis aus PdL, der rechtspopulistischen Lega Nord und der kleinen süditalienischen MPA kam hier auf 47,3% (171 Sitze), während auf die Allianz aus PD und der vom ehemaligen Anti-Korruptions-Staatsanwalt Antonio Di Pietro gegründeten Partei Italien der Werte (IdV) nur 38,0% (130 Sitze) entfielen. Die als inhaltlich sehr konturenlose Regenbogenlinke (Sinistra Arcobaleno) angetretene gemeinsame Liste von Rifondazione Comunista, PdCI, Grünen und Demokratischer Linker (SD) erlebte bei diesem Urnengang bekanntermaßen ein Debakel und scheiterte mit 3,1% bzw. 3,2% jeweils deutlich an der Vier-Prozent-Hürde.

Dennoch gelangte Alberto Burgio in einem Leitartikel für die von Rifondazione herausgegebene Tageszeitung „Liberazione“ vom 28.3.2009 nicht ohne Grund zu dem Ergebnis, dass der „Kavalier“ Berlusconi und sein neuer Verein längst nicht so stark sind, wie es den Anschein hat.

Zur Person: Der am 13.Mai 1955 in Palermo geborene Alberto Burgio ist seit 1993 Professor für die Geschichte der Modernen Philosophie an der Universität von Bologna und leitendes Mitglied der Internationalen Gesellschaft für dialektische Philosophie – Societas Hegeliana. Er gehört seit vielen Jahren der Nationalen Leitung von Rifondazione Comunista (PRC) an und saß für seine Partei von Mai 2006 bis April 2008 in der Abgeordnetenkammer. Innerparteilich ist er einer der führenden Köpfe der größten, eher traditionalistisch ausgerichteten Strömung der Parteilinken „Essere Comunisti“ (Kommunisten Sein – www.esserecomunisti.it). Burgios Veröffentlichungsliste ist lang und reicht von Arbeiten zum Denken des PCI-Mitbegründers Antonio Gramsci über Rassismusstudien und Analysen der jüngsten Kriege bis hin zu Werken über die Aktualität von Rousseau und Robespierre. Vier seiner Bücher erschienen im linksradikalen, aus der Autonomia-Bewegung von 1977 hervorgegangenen Verlag Derive Approdi.

Editorial:

Der Cavaliere ist nur dank fremder Schwäche stark

Alberto Burgio

Die Rede eines Siegers. Eine Rede, die stolz an den zurückgelegten Weg erinnert, den Weggefährten Tribut zollt und die künftigen ruhmreichen Szenarien entwirft. Heute feiert Berlusconi seinen Triumph. Er träumt mit offenen Augen und fügt sich selbst in die Ahnengalerie der nationalen Helden ein. Er erhebt das Jahr 1994 ((als er seinen Einstieg in die Politik bekannt gab und kurz darauf bei den Wahlen zum ersten Mal Ministerpräsident wurde)) zum Gründungsjahr der Geschichte des Vaterlands, zum Beginn der Befreiung. Er ist sich treu geblieben und hat die Erwartungen nicht enttäuscht. Im Übrigen scheint ihm alles zu gelingen und davon profitiert er.

Eine Rede, die – wenn wir so wollen – aufgrund dessen, was er sagt und was er verschweigt, sehr aussagekräftig ist. Die Worte „Volk“ und „Freiheit“ werden dutzende, ja hunderte Male wiederholt und als heilsbringende Garantien eingehämmert. Das Wort „Gleichheit“ hingegen taucht nicht ein einziges Mal auf. Der Kern, um den die Rede kreiste, ist die Geschichte des Landes, die Berlusconi erzählen wollte. Ein Zeichen dafür, dass Berlusconi sich sehr genau über die Bedeutung eines Themas (nämlich der Geschichte als dem Fundament der Identität) im Klaren ist, das viele seiner Gegner vergessen haben.

Die italienische Geschichte ist nach Berlusconis Ansicht mit dem Kreuzzug des „Volkes der Freiheit“ gegen die staatsorientierte, autoritäre und in Wirklichkeit noch immer kommunistische Linke gleichzusetzen. Einer Linken, der Hammer & Sichel ins Herz eingraviert seien. Selbstverständlich ist er einer der Protagonisten dieses Kreuzzuges im Namen des „freien, christlichen und westlichen Europas“. Es mangelt allerdings nicht am Pantheon der Väter: Er nennt Sturzo ((Anm.1)), zitiert De Gasperi ((Anm.2)) und erinnert – zum Wohle von Fini und den Seinen – bewegt an den großen Tatarella ((Anm.3)). Da fehlt nur Gelli ((Anm.4)). Zum Ausgleich beruft er sich implizit auf den Gobetti ((Anm.5)) der liberalen Revolution. Es geht hier nicht darum, sich darüber aufzuregen, sondern vielmehr darum über die große Fähigkeit nachzudenken, eine Tradition zu konzipieren, die die Rechte vor sich herträgt.

Je länger die Kundgebung dauert, umso mehr ist für jeden etwas dabei. Auch für den Schlächter-Kommunismus, der hundert Millionen Tote auf dem Gewissen hat und für die Rote Armee, die zu einer Bande niederträchtiger Opportunisten degradiert wird, die – wie Berlusconi sagt – solange vor den Toren Berlins wartete bis die Reste der Wehrmacht kapitulierten. Das ist das Schöne an der Postmodernität. Man kann alles und das Gegenteil von allem sagen. Was zählt, ist dass man über die höhere Kanzel verfügt.

Eine Passage der Rede verdient ein Zitat und zwar die Stelle, wo Berlusconi seinen Mentor und alten Beschützer Bettino Craxsi erwähnt. Er sagt, dass dem Sekretär der Italienischen Sozialistischen Partei (PSI) der Verdienst gebühre als Erster die Theorie des „Verfassungsbogens“ ((der die Parteien des antifaschistischen Widerstandes von der DC über die Liberalen, Sozialdemokraten und Sozialisten bis hin zum PCI umfasste und den MSI explizit ausschloss)) beiseite geschoben zu haben. Egal ob das stimmt oder nicht, ist es der Hinweis auf eine fruchtbare Spur, die es wert wäre für eine ernsthafte Reflektion über die jüngere Geschichte des italienischen Sozialismus verfolgt zu werden.

Erinnerungen, Ehrungen, Projekte. Berlusconi kennt keine Grenzen. Er selbst strebt den Quirinalpalast ((Sitz des italienischen Staatspräsidenten)) an und plant für sein Volk die dauerhafte Okkupierung der Macht. Er träumt mit offenen Augen von einer neuen Epoche, in der es endlich – wie es Mrs. Thatcher gesagt hätte – nur noch Individuen und keine Klassen, Kollektive und Gesellschaft mehr gibt. Eine Epoche, in der sich Freiheit mit konkreter Aussicht auf machen, haben und können reimt. Übersetzt ins Vulgäre handelt es sich um die Verherrlichung der Freiheit des Geldes.

Das ist die „liberale Revolution“, die Berlusconi verspricht: „bürgerlich, volkstümlich und gemäßigt“ und natürlich „klassenübergreifend“. Wird es gelingen, sie zu verwirklichen? Im Augenblick ist nicht zu erkennen, wer das verhindern sollte. Und das ist die wahre Stärke seiner beharrlichen und zufriedenen Rückkehr zu den Ursprüngen. In den letzten fünfzehn Jahren hat sich das Land sehr verändert. Berlusconi hat die rückschrittlichsten Aspekte dessen aufgegriffen, hat sie legitimiert und verherrlicht. All dies war aber nur möglich, weil es keine Verteidigung gab, weil es keinen Damm gab, keine starke Kraft und Idee gegen die steigende rechte Flut. Berlusconi ist stark dank fremder Schwäche. Einer Schwäche, die leider anhält.

Also sollten wir hier wirklich einen Moment innehalten und darüber nachdenken, was seit langem in diesem Land passiert. Und unserer eigenen Verantwortung endlich ins Gesicht sehen. Unserer Verantwortung, der Verantwortung aller demokratischen Kräfte und insbesondere der Linken. Wie viele Rückschritte? Wie viele Fehler? Wie viele Konzessionen an die Ideologie der Rechten und wie viel falsche Angst unsere Geschichte und unsere Leute zu verteidigen?

Heute erinnert uns Berlusconi daran, dass die Partie noch immer offen ist und dass er die Absicht hat, sie auf der ganzen Linie zu gewinnen. Hoffen wir, dass das viele gehört und mit der gebotenen Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen haben.

Anmerkungen:

1) Luigi Sturzo (26.11.1871 – 8.8.1959), katholischer Priester und einer Gründerväter der italienischen Christdemokratie. Aufgrund seiner Opposition gegen den Mussolini-Faschismus von 1924-45 im Londoner und später New Yorker Exil spielte er nach dem 2.Weltkrieg keine große Rolle in der italienischen Politik mehr, wurde allerdings wegen seiner Verdienste im Dezember 1952 zum (stimmberechtigten) Senator auf Lebenszeit ernannt. (Ein bis heute existierendes halbfeudales Relikt !)

2) Alcide De Gasperi (3.4.1881 – 19.8.1954), Journalist, Bibliothekar und Berufspolitiker. Als Trentiner Christdemokrat 1911 in den österreichischen Reichsrat gewählt. Nach dem 1.Weltkrieg einer der Mitbegründer der christdemokratischen Italienischen Volkspartei (PPI) und ab 1923 anstelle Sturzos ihr Generalsekretär. Im Gegensatz zu Luigi Sturzo befürwortete er von 1922 bis zur Ermordung des sozialistischen Parteichefs Giacomo Matteotti durch die Faschisten im Juni 1924 die Beteiligung an der Mussolini-Regierung. Ab Mai 1927 war De Gasperi 16 Monate lang politischer Gefangener. Ab 1929 Arbeit in der Bibliothek des (autonomen Mini-Staates) Vatikan, von wo aus er in der Illegalität die Gründung der Democrazia Cristiana (DC) betrieb. Vom 12.Dezember 1944 bis 18.Oktober 1946 Außenminister zunächst der nachfaschistischen Allparteienregierung und vom 10.Dezember 1945 bis zum 17. August 1953 Ministerpräsident wechselnder Koalitionen.

3) Giuseppe „Pinuccio“ Tatarella (17.9.1935 – 8.2.1999). Von 1979 bis zu seinem Tode Abgeordneter des neofaschistischen Movimento Sociale Italiano – Destra Nazionale (Italienische Sozialbewegung – Nationale Rechte – MSI-DN) und nach deren Auflösung 1995 der weich gespülteren Nachfolgeorganisation Alleanza Nazionale (AN). 1995-99 AN-Fraktionsvorsitzender in der Abgeordnetenkammer. Von Mai bis Dezember 1994 in der ersten, kurzlebigen Regierung Berlusconi Minister für Post und Telekommunikation sowie stellvertretender Ministerpräsident. Intern führender Vertreter der gemäßigten AN-Strömung „Destra Protagonista“, die sich seit langem für die Bildung einer rechten Einheitspartei aus Forza Italia und Alleanza Nazionale einsetzte. Tatarella definierte sich selbst als „rechten MSI’ler, der weder Faschist noch Antifaschist ist“. (Irreführenderweise wurden die offenen Faschisten im MSI wegen ihrer stärkeren sozialen Demagogie als „linke MSI’ler“ bezeichnet.)

4) Licio Gelli (geboren 21.4.1919), rechtsradikaler Politiker und Matratzenfabrikant. Während des Faschismus freiwilliger Kämpfer auf Seiten Francos, später Verbindungsoffizier des letzten Mussolini-Regimes, der sog. „Republik von Salò“, zu den deutschen Besatzungstruppen, inklusive Kontakten zu Hermann Göring. Nach dem 2.Weltkrieg sehr gute Kontakte in amerikanische Regierungskreise und höchstwahrscheinlich Mitarbeiter des CIA. Von 1967 bis zu ihrer Aufdeckung 1981 Großmeister der einflussreichen rechten, antikommunistischen Freimaurerloge Propaganda Due (P2), der 962 Politiker, Bankiers, Regierungsbeamte, Journalisten und Offiziere von Militär und Geheimdienst angehörten, darunter der damals noch relativ kleine Kapitalist Silvio Berlusconi. Ziel der klandestinen Vereinigung war die Bekämpfung der italienischen Linken und Arbeiterbewegung mit allen Mitteln sowie die Errichtung eines autoritären Regimes mittels Staatsstreich. Gelli wurde u.a. rechtkräftig verurteilt wegen illegalen Besitzes von Staatsgeheimnissen (Dossiers des inzwischen aufgelösten Geheimdienstes SIFAR), Irreführung der Behörden (d.h. Legen von falschen Spuren) im Zusammenhang mit dem verheerenden Bombenanschlag auf den Bahnhof von Bologna 1980 und Verwicklung in den betrügerischen Bankrott des Banco Ambrosiano. Die zwölf Jahre Haft aus dem letzteren Verfahren „verbüßt“ Gelli heute unter Hausarrest in seiner Villa Wanda in Arezzo.

5) Piero Gobetti (19.6.1901 – 15.2.1926), Journalist, liberaler Politiker und Antifaschist. Während der Turiner Fabrikbesetzungen 1919 zunächst Sympathisant der radikalen Arbeiterbewegung. Februar 1922 Gründung und Leitung der Zeitschrift „La Rivoluzione Liberale“. Am 6.Februar und 29.Mai 1923 wegen „Mitgliedschaft in subversiven Gruppen, die sich gegen den Staat verschworen haben“, von den Mussolini-Faschisten verhaftet. Ab Mai 1924 im Pariser Exil. Starb an Herzversagen und wurde auf dem Pariser Prominentenfriedhof Friedhof Pere Lachaise begraben.

((Vorbemerkung, Übersetzung, Anmerkungen und Einfügungen in doppelten Klammern: * Rosso))

Der Name * Rosso steht für ein Mitglied des Gewerkschaftsforums Hannover und der ehemaligen Antifa-AG der Uni Hannover, die sich nach mehr als 17jähriger Arbeit Ende Oktober 2006 aufgelöst hat.

Berlusconi offende l'Europa

autore: 
Fulvio Lo Cicero
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Juncker (Eurogruppo): “La disoccupazione rischia di incrinare la coesione sociale”. Barroso: “Situazione occupazionale peggiorerà l’anno prossimo”. Berlusconi, furente, ribatte: "Ma stiano zitti e vadano a lavorare!"

Forse la crisi economica sta innescando un detonatore di rivolta sociale. Forse l’errore peggiore è sottovalutare, dall’alto dei propri miliardi, le ricadute sulla comunità dei drammi prodotti dal capitalismo. E, come Silvio Berlusconi, dire semplicemente ai licenziati “Datevi da fare”. Più di una persona, in effetti, si sta dando da fare.

A Grenoble il direttore del personale e altri tre manager della “Caterpillar” sono stati sequestrati e tenuti prigionieri dagli operai dell’azienda. La multinazionale americana vuole licenziare 733 persone su 2.500 addetti, perché le vendite sono calate del 55%. Ovviamente, il licenziamento del personale è la prima e più facile soluzione alla crisi.

I sequestratori non sono delinquenti o terroristi. Benoit Nicolas, delegato sindacale della Cgt, la più grande organizzazione dei lavoratori francesi, equivalente della nostra Cgil, ha dichiarato che li tratterranno finché non si sarà aperta una trattativa.

I “sequestri” dei manager stanno diventando un modo per trattare con il capitalismo maturo, che ha creato l’attuale disastro economico. Qualche settimana fa è incappato nella rabbia degli operai l’amministratore delegato della “Sony France”, tenuto in ostaggio una notte e il direttore della filiale della 3M, liberato solo dopo la firma di un protocollo di accordo nei negoziati sul licenziamento di 110 lavoratori su 235.

Le rivendicazioni contro i manager incapaci che, nonostante i disastri prodotti, vorrebbero uscirne indenni a suon di milioni di stock options, sembrano moltiplicarsi. A Edimburgo, alcuni giorni fa, un gruppo di persone (che si è denominata “Bank bosses are criminals”, “I boss delle banche sono criminali”) ha assaltato la villa di Sir Fred Goodwin, ex amministratore delegato della “Royal Bank of Scotland”, portata sull’orlo del fallimento.

Soltanto il Presidente americano Obama ha il coraggio di licenziare chi ha condotto al fallimento un’azienda come la General Motors, anche se Rick Wagoner incasserà, fra annessi e connessi, più di venti milioni di dollari per la sua conclamata incapacità. “È esattamente il contrario di quanto avviene per i normali lavoratori” dichiara Rosanna Camusso, segretario aggiunto della Cgil ed aggiunge: “Per loro il salario deve essere strettamente collegato alla produttività, ma per i manager questa regola non vale. I loro super stipendi non sono agganciati né alla produttività, né ad altro. Maturano sempre e loro passano all’incasso”.

Gli squilibri e le ingiustizie prodotte dal capitalismo sono talmente evidenti che ci si chiede come possano ancora esistere analisti onesti intellettualmente (e finanziariamente) che dichiarano tuttora che si tratta, come asseriva a proposito del mondo il Pangloss nel “Candide” di Voltaire, del “migliore dei mondi possibili”.

A livello europeo aumentano le preoccupazioni ma le dichiarazioni dei vertici di Bruxelles suscitano l'ira del premier italiano, il quale, rivolto all'Ocse e alla Commissione europea, ha oggi dichiarato in conferenza stampa: "Prima non sono stati capaci di prevedere la crisi e poi fanno previsioni negative. Ma state zitti... La stessa cosa avviene per i Commissari europei, che continuano, invece di lavorare, a fare prediche ai governi".
Oggi sia il presidente dell’Eurogruppo Jean-Claude Juncker, sia il presidente della Commissione Barroso hanno lanciato il grido di allarme: “La disoccupazione rischia di incrinare la coesione sociale dei Paesi membri”.
“La crisi dell'occupazione - ha sottolineato Juncker intervenendo al Parlamento europeo - avrà conseguenze estremamente negative anche sul fronte delle finanze pubbliche ed effetti negativi sulla crescita potenziale dell'economia della zona euro che inevitabilmente diminuirà”.
Barroso ha sottolineato la necessità di predisporre “misure speciali” contro la disoccupazione. “È soprattutto la situazione della disoccupazione che mi preoccupa molto”, ha affermato Barroso nel corso di una conferenza stampa a Bruxelles. Un fenomeno, ha aggiunto, che “si aggraverà ancora l'anno prossimo”.
Ed è su queste dichiarazioni, oltre che sui dati forniti dall'Ocse, che si è incentrata la rabbia del Cavaliere, sempre di più incomprensibile, la quale finisce per acuire il già profondo divario culturale che separa la nostra attuale leadership di governo da quelle europee.

Le prospettive di crisi sono lanciate e rivedute al ribasso ogni giorno da numerose organizzazioni internazionali. Secondo la stima da ultimo compiuta dalla Banca Mondiale nel documento “Nuove prospettive globali”, nel 2009 si avrà una diminuzione del Pil globale pari all’1,7%. Si tratta del primo dato negativo dalla Seconda Guerra Mondiale.

Nell'area euro il Pil segnerà quest'anno una flessione del 2,7%, negli Usa al -2,4%, in Giappone al -5,3%. Solo nel 2010, dice la Banca, “la crescita tornerà debolmente positiva, in quanto il consolidamento del settore finanziario, la perdita di ricchezza generale e gli effetti della crisi finanziaria, continueranno ad influenzare l'attività economica”.
Nel 2010, si legge nel documento, il Pil globale sarà pari al 2,3%, “ma i tempi e il ritmo della ripresa sono ancora altamente incerti”. In particolare, nella zone euro la crescita dovrebbe attestarsi allo 0,9%, negli Usa al 2 %, in Giappone all'1,5% e nei Paesi in via di sviluppo al 4,4%.

Per quanto riguarda l’Italia, si può osservare come nell'Outlook di novembre l'Ocse prevedeva una flessione del Pil italiano dell'1% nel 2009, seguito da una ripresa, per quanto timida, nel 2010 (+0,8%).
Stime ufficiose fatte a fine febbraio e diffuse la scorsa settimana indicavano poi al 4,2% il calo del Pil nel 2009.

I dati diffusi oggi dall'Ocse evidenziano la portata del peggioramento: i consumi privati sono stimati in calo del 3% quest'anno e stagnanti il prossimo, i consumi pubblici dovrebbero salire di un limitato 0,3% e poi dello 0,2%. Gli investimenti fissi lordi sono attesi in calo dell'11,7% quest'anno sotto il peso del -13,7% del settore macchinari e impianti e del -9,9% delle costruzioni. La domanda interna dovrebbe così arretrare del 4,1% quest'anno e dello 0,1% nel 2010.

Ma la batosta verrà anche dall'export, essendo l'Italia «esposta a tutta la violenza della recessione» dei Paesi partner, per effetto della sua economia aperta e del suo mix di esportazioni.
Le esportazioni dovrebbe calare del 15,9% nel 2009 e dell'1,1% nel 2010, mentre l'import è stimato in calo del 13,8% e dello 0,2% rispettivamente.

[Palermo] von AkKraak 2008 Italienisch/Deutsch Kommentare

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